Disziplinartechniken | Foucault und Adorno

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Wie Adorno vertritt auch Foucault die Auffassung, dass sich die Ethik nur in Begriffen eines kritischen Prozesses begreifen lässt, in den sich Kritik unter anderem jener Herrschaft der Verständlichkeit zuwendet, die die Ontologie und insbesondere die Ontologie des Subjekts ordnet.
Judith Butler

Die Disziplinartechniken sind sicherlich einTeil der Machtanalyse und dennoch will ich diese extra behandeln, denn hier lassen sich flagrante Ähnlichkeiten zwischen Adorno und Foucault entdecken. Diese Techniken sind das Resultat der Mikroanalyse der Macht, die die Individualität formt und unterdrückt und die mit der Bio-Politik zusammenarbeitet. Letzteres entwickelt Foucault aus den Disziplinartechniken und spezialisiert somit Adornos gesamtgesellschaftliche Analyse.

Bei Nietzsche ist in seiner Sklavenmoral bereits die Grundform der Selbsttechniken (Disziplinarmaßnahmen) vorhanden: das schlechte Gewissen, die eingeredete Schuld, welche die Christen erdulden müssen. Moral wird als Strategie zur Überzeugung und vor allem zur Disziplinierung instrumentalisiert. „Die Sklavenmoral hat triumphiert. Wir begnügen uns damit, Sklaven zu sein, selbst wenn es keine Herren mehr gibt.“265

Foucaults Disziplinartechniken: Ähnlichkeiten mit Adorno

Diese Form der Beherrschung ist nicht zerstörerisch, sie ist sogar äußerst produktiv, denn so lassen sich Bevölkerungen regulieren. Sie ist eine „obligatorische freiwillige Normbefolgung“266. Diese Ansicht hängt bei Foucault und Adorno auch stark mit der Unterdrückung der eigenen Natur zusammen. Durch sie wird eine zweite Natur über die Erste gelegt. Es sind Selbsttechniken, so die Bezeichnung Foucaults.

„Der menschliche Körper geht in eine Machtmaschinerie ein, die ihn durchdringt, zergliedert und wieder zusammensetzt. […] Die Disziplin fabriziert auf diese Weise unterworfene und geübte Körper, fügsame und gelehrige Körper […], der Disziplinarzwang verkettet eine geseigerte Tauglichkeit und eine vertiefte Unterwerfung im Körper miteinander ….“267

Gerade im Kernpunkt der Foucault’schen Analyse der Disziplinierung ist eine große Konvergenz zu Adorno zu sehen. Beide beginnen ihre Analyse mit dem Tatbestand einer vernunftvermittelten Zweckdisziplinierung.

Bedingt durch die Aufklärung entstand ein neues Strafsystem. In dessen Fokus steht aber nicht die Modernisierung des Strafsystems als solches, sondern die Entfaltung der Bio-Macht. „Der Mensch, von dem man spricht und zu dessen Befreiung man uns einlädt, ist bereits in sich das Resultat einer Unterwerfung, die viel tiefer ist als er.“268

Dass die Humanisierung nur die Oberfläche der Reform war, entspricht auch Adornos Analyse, die allerdings eher vom Ganzen her analysiert.

„Indem [der rechte Sohn moderner Zivilisation] das an den Tatsachen wie den herrschenden Denkformen negativ ansetzende Denken als dunkle Umständlichkeit, am liebsten als landesfremd, tabuiert, hält er den Geist in immer tieferer Blindheit gebannt. Es gehört zum heillosen Zustand, daß auch der ehrlichste Reformer, der in abgegriffener Sprache die Neuerung empfiehlt, durch Übernahme des eingeschliffenen Kategorienapparats und der dahinter stehenden schlechten Philosophie die Macht des Bestehenden verstärkt, die er brechen möchte.“269

Die Strafgewalt stellt sich bei Foucault als Äquivalent zum Machttyp der Disziplinierung dar. Der Körper, so schreibt Foucault in ‚Überwachen und Strafen’, wird nicht mehr gemartert wie zu Zeiten des Souveräns; über die Disziplinierung des Körpers soll der Geist kontrolliert werden. Sie soll dem modernen Subjekt in „Fleisch und Blut“ übergehen. Die Verinnerlichung dessen beschreibt Adorno, genau wie Foucault und auch Nietzsche, in der Unterdrückung der eigenen Natur, die das Subjekt hinnimmt, da es nicht ersichtlich ist; mit Adornos Wort: Der „Verblendungszusammenhang“. Foucault hat seine Repressionshypothese ebenfalls eindeutig als zu enthüllende Täuschung beschrieben.

„Im 17. und 18. Jahrhundert trat dann ein bedeutendes Phänomen auf den Plan: die Erscheinung – oder besser Erfindung – eines neuen Machtmechanismus mit ganz besonderen Verfahren, völlig neuen Instrumenten und ganz anderen Apparaten, …. Dieser neue Machtmechanismus bezieht sich zunächst auf die Körper und mehr auf das, was diese tun ….“270

Foucault beschreibt den Vorgang der Bio-Macht historisch an den Beispielen totaler Institutionen, wie Kasernen271 (die den Anfang bildeten), Gefängnisse, Schulen und Psychiatrie, verbunden mit den heute gegebenen gesellschaftlichen Zuständen. Die Disziplinarmacht ist ein Machttyp, der die Organisation des individuellen Verhaltens reguliert. Dieser Sachverhalt ermöglicht eine exakte Kontrolle von Zeit, Raum und Bewegung. Durch die ständige Wiederholung, die anfänglich nur in Klöstern oder Kasernen praktiziert wurde, wird die Disziplin zum Teil des eigenen Selbst. Dies klingt bei Adorno geradewegs „Foucaultianisch“:
„Die formale Freiheit eines jeden ist garantiert. Keiner hat sich offiziell für das zu verantworten, was er denkt. Dafür sieht jeder sich von früh an in einem System von Kirchen, Klubs, Berufsvereinen und sonstigen Beziehungen eingeschlossen, die das empfindsamste Instrument sozialer Kontrolle darstellen.“272

Arbeitsteilung, Vernunft und deren Derivate brauchen Kontrolle über das entfremdete Subjekt mit einem verdinglichten Denken. Durch die Selbstzerstörung der Aufklärung „zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten“273. Diese Gewohnheiten stehen synonym für Foucaults Disziplinartechniken und der Zeitgeist entspricht dem Epistem. Denn die Aufklärung und somit die herrschende Vernunft ist manipulativ, meint Adorno, und beschreibt auf seine Art, was Foucault als Disziplinartechnik der Macht ausführt.

Adornos erzwungene Anpassung – die Integration – ist ebenfalls durch die Gesellschaft erfolgt274; deren Aufarbeitung ist nach Foucault allerdings eine detaillierter Historische. Foucault geht eher auf die tatsächliche Geschichte ein. Adorno ist hierbei auf der epistemologischen Ebene verblieben. So steht Odysseus auch hier exemplarisch für die Verinnerlichung der Herrschaft bzw. der ideologischen Macht.275

Die Techniken, die zur Disziplinierung benötigt werden, sind in der Aufklärung durch die Naturwissenschaften perfektioniert worden. Darin wären sich Foucault und Adorno sicher einig, ebenso darin, dass die Disziplinierung und Ordnung, vermittelt durch die „Integration“, durch die Gesellschaft überwacht und gewollt ist.

„Wo die Entwicklung der Maschine in die der Herrschaftsmaschinerie schon umgeschlagen ist, so dass technische und gesellschaftliche Tendenz, von je verflochten, in der totalen Erfassung der Menschen konvergieren ….“276 Die Vernunft ist ein Instrument, das alle Lebensbereiche zweckrational durchdringt, ordnet und kontrolliert. Hier wird die Ideenverwandtschaft zu Foucault wiederum offenkundig.

Foucault, der genau wie Adorno bei der Begrifflichkeit und der Vernunft beginnt, analysiert die Macht der Disziplin anhand der geschichtlichen Entwicklung. „Es gibt 2 große Revolutionen in der Technologie der Macht: die Neuentdeckung der Disziplin und die Entdeckung der Regulierung (hier des Bevölkerungswachstums), die Perfektionierung einer Anatomo-Politik und die einer Bio-Politik.“277

In der ‚Dialektik der Aufklärung’ begründet Adorno die Motivation zur Entwicklung der Techniken der Naturaneignung in der Angst des Menschen vor eben dieser Natur, also ein Versuch der Beherrschung der Natur, welches das Moment der Herrschaft enthält. Durch den ständigen „Initiationsritus“ wird die Billigung der Macht reproduziert: Wiederholung benennt es Adorno, Übung heißt es bei Foucault. Gemeinsam ist ihnen der Gedanke, dass das ständige Exorzieren zum Glauben an die Richtigkeit der Gesellschaft führt.

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„Indem sie das Verhalten auf einen Endzustand ausrichtet, ermöglich die Übung eine ständige Charakterisierung des Individuums; entweder in Bezug auf dieses Ziel oder in bezug auf die anderen Individuen oder in bezug auf eine bestimmte Gangart.“278 Die Machtausübung, so schreibt Foucault, „ist ein Ensemble von Handlungen in Hinsicht auf mögliche Handlungen; sie operiert auf dem Möglichkeitsfeld, in das sich das Verhalten der handelnden Subjekte eingeschrieben hat: […]“279. Schon das Wort Regierung, weiß Foucault, ist eigentlich (im 16. Jh.) das gelenkte, geführte Benehmen von Individuen und Gruppen. „Regieren heißt in diesem Sinne, das Feld eventuellen Handelns der anderen zu strukturieren.“ 280

Jedoch braucht die Macht die Anerkennung des Beherrschten, erkennt ebenfalls Adorno, da wir es hier mit einem Subjekt zu tun haben, das seine Existenz dadurch erwirkt, dass es die Macht als universales Prinzip der Beziehungen akzeptiert. Was Foucault als Macht und Adorno als Herrschaft bezeichnet, ist bei beiden ein Abstraktum – ein nicht wirklich zu fassendes Faktum.
Die Verbindung zwischen dem Wissen und der Macht, die einem bei Foucault schon als Buchtitel ‚Wille zum Wissen’ begegnet, ist bei Adorno kaum anders zu erfassen. So schreibt Adorno: „Macht und Erkenntnis sind synonym.“281 Allein schon die Naturbeherrschung bedarf des Wissens und dies wird durch die Technik ermöglicht.

Diese offensichtliche Ähnlichkeit zwischen den beiden Autoren findet ihren Ursprung bei Nietzsche, der in seinem Werk „Wille zur Macht“ diese Verbindung bereits proklamiert hat. Die Verdinglichung im Zusammenhang mit der instrumentellen Vernunft bedeutet auch, dass Wissen Macht ist und diese „kennt keine Schranken“282. Die Wandlung der Natur zum bloßen Objekt findet sich ebenfalls in ihrer Beherrschung und eben dieser Vernunft begründet.

Wie das Individuum sich zur Macht verhält, ist bei beiden eine tiefer gehende Frage nach der tatsächlichen Individualität. „Das Individuum ist ein Machteffekt …: Die Macht geht dank des Individuums, welches von ihr konstituiert wurde, durch.“283

„Das Erwachen des Subjekts wird erkauft durch die Anerkennung der Macht als des Prinzips aller Beziehungen.“284

Beide kommen zu dem Punkt, den Adorno in der Marx’schen Tradition als Entfremdung bezeichnet hat: die Verdinglichung. Eine Verdinglichung lässt sich auch bei Foucault latent feststellen, wenn er darauf verweist, dass das Regieren, ein „Dinge-Regieren“ sei.285 Die Rückreferenz zu Adorno lautet:

„Mit der Preisgabe des Denkens, das in seiner verdinglichten Gestalt als Mathematik, Maschine, Organisation an den seiner vergessenden Menschen sich rächt, hat Aufklärung ihrer eigenen Verwirklichung entsagt. Indem sie alles Einzelne in Zucht nahm, liess sie dem unbegriffenen Ganzen die Freiheit, als Herrschaft über die Dinge auf Sein und Bewußtsein der Menschen zurückschlagen.“286
Zudem spricht Foucault vom Subjekt als Gegenstand, was mit der instrumentellen Vernunft in Verbindung steht. Es entsteht eine Pseudoindividualisierung, die bei Foucault die eigentliche Individualisierung darstellt. Sie erfolgt durch Disziplinierung: also Überwachung, Normierung, Prüfung und Übung. „Die Zivilisation hat ihr Zwangssystem, das anscheinend das Strafgesetzbuch und in Wirklichkeit die Disziplin ist.“287

Adorno schreibt, dass es der Individualität bedarf, um die Menschen anzugleichen, da dies aber nie gänzlich aufging, braucht es den Zwang. „… nur dadurch dass die Individuen gar keine sind, sondern bloße Verkehrsknotenpunkte der Tendenzen des Allgemeinen, ist es möglich, sie bruchlos in die Allgemeinheit zurückzunehmen.“288

Die heutige kapitalistische Gesellschaft, darin sind sich beide einig, braucht perfekt funktionierende Individuen.

Macht | Körper und Geist

Zur besseren Darstellung sei noch mal kurz erwähnt, dass Macht in die Körper eingeschrieben wird, um die Vernunft bzw. die Gedanken zu kontrollieren. Beispielhaft wird dies bei Foucault an der Kontrolle der Sexualität dargestellt: Die Multiplikation des Diskurses über Sexualität und die Regularien über die Biologie ermöglichen die Disziplinierung und Regulierung des Individuums – und somit der Bevölkerung. Foucault nennt das die Bio-Macht, als ausgeführte Handlung: die Bio-Politik.

Die Herrschaft braucht diese Form der Individualisierung, wie Adorno schon schreibt, um sich zu verfestigen. Dies ähnelt Foucault wenn er schreibt: „Die Individualisierung erscheint als die eigentliche Absicht einer exakten Kodifizierung.“289

Foucault geht mit der „Pastoralmacht“290 und den „Sicherheitsdispositiven“291 noch einen Schritt über Adornos Theorie hinaus und erweitert ihn. Das Subjekt ist ungewollt zum Individuum einer Gesellschaft geworden, in der es nicht sich selbst zum Bezugspunkt hat, sondern es vorgegeben ist, wie und in welcher Art sich das Subjekt vermeintlich individualisieren darf. Daher spricht Adorno der Identität ihre Legitimation ab, benennt sie als „Pseudoindividualität“ und verweist sie in die Ideologie. „Die Disziplin ‚verfertigt’ Individuen: sie ist die spezifische Technik einer Macht, welche die Individuen sowohl als Objekte wie als Instrumente behandelt und einsetzt.“292 Diesen Satz Foucaults könnte Adorno meines Erachtens mit dem nachfolgenden Zitat ergänzen: „Das allherrschende Identitätsprinzip, die abstrakte Vergleichbarkeit ihrer gesellschaftlichen Arbeit, treibt sie bis zur Auslöschung ihrer Identität“293.

Adorno und Foucault erspähen im Individuum eine Möglichkeit, der „Pseudoindividualität“ zu entgehen. Mit Adorno gesprochen: „Vielmehr reift in der Verinnerlichung gesellschaftlichen Zwangs zum Gewissen mit dem Widerstand gegen die gesellschaftliche Instanz, der jene am eigenen Prinzip kritisch mißt, ein Potential heran, das des Zwangs ledig wäre.“294

Aber diese mündigen Individuen sind nicht die standardisierte Variante, die es in unserer Gesellschaft vornehmlich gibt – dies ist ebenfalls eine gemeinsame Perspektive der zu vergleichenden Autoren. Denn Identität, das, was am Individuum individualisiert ist, ist Ideologie, die den Menschen als Subjekt sterben lassen wird.

Literaturnachweis | Foucaults Disziplinarmaßnahmen

265 Tanner (1994): „Nietzsche“, S. 109.
266 Vgl. Fischer (1999): „Verwilderte Selbsterhaltung“, S. 27.
267 Foucault (1994): „Überwachen und Strafen”, S. 176f.
268 Ebd., S. 42.
269 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 14.
270 Foucault (1999): „In Verteidigung der Gesellschaft“, S. 46.
271 Vor allem die preußische Armee dient hier als Vorbild. Vgl. Foucault (2005): „Analytik der Macht“, S. 229.
272 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 158.
273 „Horkheimer/ Adorno (2003): Dialektik der Aufklärung“, S. 1.
274 Alles Soziale ist bei Adorno durch die Gesellschaft etabliert.
275 Vgl. u. a. Fischer (1999): „Verwilderte Selbsterhaltung“, S. 107.
276 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 45.
277 Foucault (1999): „Botschaften der Macht“, S. 185.
278 Foucault (1994): „Überwachen und Strafen“, S. 208.
279 Foucault (1999): „Botschaften der Macht“, S. 192.
280 Ebd. S. 193.
281 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 11.
282 Ebd. S. 11.
283 Foucault (1999): „In Verteidigung der Gesellschaft“, S. 39.
284 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 15.
285 Foucault (2004): „Geschichte der Gouvernementalität“, S. 147.
286 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 59.
287 Foucault (1994): „Überwachen und Strafen“, S. 377.
288 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 164.
289 Horkheimer/ Adorno (2003): „Dialektik der Aufklärung“, S. 126f.
290 Vgl. u. a. Foucault (1992): „Wille zum Wissen“, S. 77.
291 Vgl. Foucault (2004): „Geschichte der Gouvernementalität“, S. 162ff.
292 Ebd., S. 220.
293 Adorno (1995): „Gesellschaft“, S. 13.
294 Adorno (2003): „Negative Dialektik“, S. 271.

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  1. Freiheitsfabrik » Blog Archive » 2068 – schon heute - 4. Januar 2013

    […] ja fast individualistische interesse an jedem einzelnen zu ehre+lob des behütenden staatsherren (foucaults pastoralherrschaft) mag prima vista unrealistisch erscheinen, aber die realität ist schon längst […]

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